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Roermonder Höfe

Gebäudetyp: Neubau | Planung: 2013 | Bau: 2016 | Ort: Mönchengladbach

In Mönchengladbach entsteht am Fuße des Abteibergs eine neue Landmarke. Sieben freistehende, vier- bis siebengeschossige Einzelgebäude mit individuellen polygonalen Grundrissen formieren sich zu einem städtebaulich außergewöhnlichen Ensemble für Wohnen und Arbeiten.
Dieses Konzept importiert eine niederländische Städtebau-Philosophie, die Wohnen und Arbeiten nicht von der Öffentlichkeit abschotten will, sondern das Leben in das Quartier holen möchte. Die gegeneinander versetzten Gebäude der Roermonder Höfe greifen im Innenbereich fingerartig ineinander und schaffen auf diese Weise den Erlebnisraum für eine großzügige Hofsituationen und eine diagonal verlaufende zentrale Innenerschließung. Diese Diagonale, die als Spazierweg öffentlich zugänglich sein wird, zitiert mit einer landschaftsgärtnerischen Komposition aus Bäumen, Wege- und Wiesenflächen das einstige Gladbachtal und erweist der Vergangenheit des Ortes seine Referenz.

Mit den zur Fliethstraße hin orientierten Gewerbeeinheiten zeigen die Roermonder Höfe mit einer kolonnadenartigen Überbauung ihr markant gestaltetes, siebengeschossiges Gesicht. Zudem stehen für Anwohner und externe Besucher eine zum Innenhof orientierte Kindertagesstätte und eine Quartiersgastronomie zur Verfügung. Das private Wohngesicht der Roermonder Höfe weist zur Lüpertzender Straße. 130 durchgängig barrierefrei erreichbare Wohnungen entstehen in den drei viergeschossigen Mehrfamilienhäusern an der Lüpertzender Straße sowie, zu den Innenhöfen hin orientiert, in den rückwärtigen, auf fünf Geschosse abgestuften Teilen der Fliethstraßen-Gebäude.

Weitere Infos finden Sie unter:
www.roermonder-hoefe.de

Artikel der Rheinischen Post, 07/03/2015
Artikel der Rheinischen Post zum 1. Spatenstich, 24/05/2016
Artikel im Extra-Tipp zum 1. Spatenstich, 29/05/2016
Artikel im Wirtschaftsstandort Mönchengladbach, 07/2016
Beitrag in Architektur NRW, 2016