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Preisgekrönte Arbeit – Neubau Gemeinschaftshaus Mehrzweckhalle in Erkelenz-Nord

04.06.2019

Die Grundidee für das Konzept unseres Neubaus entstand aus der Besinnung auf die Historie und den Bau-Typus der Scheune.

Der Neubau der Merzweckhalle befindet sich im Zentrum eines neu geschaffenen Stadtteils, in Erkelenz. Die Mehrzweckhalle liegt gegenüber dem neu geplanten Pfarrzentrum am zentral gelegenen Platz im Ortszentrum.

Die Grundidee für das Konzept unseres Neubaus entstand aus der Besinnung auf die Historie und den Bau-Typus der Scheune. Die Scheune ist mit ihrem Charakter und ihrer Großzügigkeit ideal für die Funktionen von Sport, Spiel und Freizeit. Die Großform wirkt in Ihrer Einfachheit und Monolithik wie in das Foyer eingestellt und wird als Haus im Haus von außen und innen erlebbar. Das Ensemble besteht zudem aus warmen Materialien, die zum Verweilen und Feiern einladen. Die tradierte Form der Scheune wird somit in eine neue, moderne Architektursprache fortgeführt.

Das Gebäude ist architektonisch wie folgt gegliedert: In einen ein-geschossigen Baukörper mit begrüntem Flachdach, der das Foyer und weitere dienende Funktionen aufnimmt und in einen Baukörper mit Satteldach, der die Mehrzweckhalle beinhaltet.
Die Materialien der Baukörper bestehen aus Naturmaterialien der Region, wie gekalkten Wänden, Holz, Ton und Ziegeln und liegen in Bezug auf die Ton- und Ziegel-Industrie am Niederrhein begründet.

Letztendlich ist festzustellen, dass Jung und Alt in diesem die Gemeinschaft stärkenden Kultur-Bau zusammenkommen werden, der in sich Tradition und Zukunft vereint.

 

Auszug aus der Jurybeurteilung:

 „Die Arbeit schafft es städtebaulich, trotz einer in Kontrast zur Architektur des Kirchenzentrums stehenden Haltung, ein harmonisches und spannungsvolles Miteinander zu schaffen.

Der neue Dorfplatz erhält seine klare Kante nach Süden und wirkt in seiner Proportion einfach und gut gesetzt.

Der prägnante, fast monolithisch wirkende, mit Ziegel verkleidete Baukörper hat als Gemeinschaftshaus eine hohe Identifikation. Er ist präzise platziert und in seiner Aussage angemessen dimensioniert.

Über die Platzierung in West-Ost-Ausrichtung gewinnt die Arbeit einen gut nutzbaren nach Süden ausgerichteten Terrassen- und Festwiesenbereich. Insbesondere die vorgeschlagene Südterrasse mit direkter Anbindung an das temporäre Festzelt hat hohes Potenzial und bildet den qualitätsvollen Übergang nach Süden.“